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letzte Änderung: 11.11.2007
 
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St. Gallus

(Patronatsfest: 16. Oktober)

Das Innere der Galluskirche Die jetzige Galluskirche ist mindestens die dritte Kirche in der Mitte Flörsheims.
1766 bis 1768 wurde um die alte Kirche herum die heutige Barockkirche erbaut.
Der schlanke Turm der Galluskirche wurde vor dem Kirchenbau in den Jahren 1704 bis 1706 errichtet.

Im Innern der Kirche sieht man am Hochaltar überlebensgroße Heiligenfiguren, ganz links St. Sebastian, von Pfeilen durchbohrt, dann St. Gallus, den Kirchenpatron, rechts vom Hochaltar den Stifter des Karthäuserordens, den Hl. Bruno (in Flörsheim war zur Zeit des Kirchenbaues noch ein Karthäuserkloster) und ganz rechts den Hl. Rochus, den Patron der Pestkranken. Dieser Heilige hat wohl seinen Platz gefunden als Erinnerung an die Pest in Flörsheim im Jahr 1666.

Das ursprüngliche Hochaltarbild stammte von dem berühmten Flörsheimer Maler Christian Georg Schütz. Leider wurde es bei einem Altarbrand 1896 vernichtet. Das heutige Altarbild stellt die Abendmahlszene dar und stammt von dem Frankfurter Maler Wiedehoff.
Die beiden Seitenaltäre sind dem Hauptaltar angepaßt; die beiden Altarbilder, der gekreuzigte Heiland (links) und die Himmelfahrt Mariens (rechts), sind noch Originalgemälde des Flörsheimer Malers Christian Georg Schütz.
Deckengemälde:
Das große Bild über dem Kirchenschiff stellt den Kirchenpatron St. Gallus dar, wie er, nach einer Legende, Friedeburga, die Tochter des alemannischen Herzogs und Verlobte des Königssohnes Siegebert von Überlingen, heilt.
Das Gemälde über dem Chor zeigt die Himmelfahrt Mariens.
Das Deckengemälde über der Orgel stellt den Hl. Martin, den Patron des Bistums Mainz, dar. Flörsheim gehörte zur Zeit der Erbauung dem damaligen Erzbistum Mainz an.

Dem Besucher der Kirche fallen die beiden großen geschwungenen Emporen auf. In der Mitte der oberen Empore ist die wertvollste Barockorgel des Bistums zu sehen.

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