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Kirchenschatz St. Gallus |
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Eine Holzskulptur des heiligen Nikolaus aus dem Jahre 1850 erscheint zur Weihnachtszeit wieder in neuem Glanz. Die Figur, die bis vergangenes Jahr im Pfarrhaus stand, ist nun wieder in die Galluskirche zurückgekehrt. Neben der Verunreinigung der Malschicht durch Schmutz und Ruß fehlten die rechte Hand mit dem Bischofsstab und die drei Kugeln auf der Bibel. Restaurator Peter Pracher hat diese aus Lindenholz nachgebaut und vergoldet. Ebenso wurde die abgeplatzte Malschicht konserviert und ausgebessert. Die Kosten von 2.400 Euro hat der Flörsheimer Mooadel, eine Fastnachtsgruppe, übernommen. |
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Eines der zwei Antependien im Hochaltar der St. Galluskirche, das im Februar 1840 von L. Dodel auf Öl gemalt wurde, ist aus den Einnahmen des Küsterstandes der Gemeinde beim Sommerfest restauriert worden. Schon seit vielen Jahren widmet sich diese Gruppe der Restaurierung des Kirchenschatzes. Das Gemälde zeigt zum einen in der Mitte eine Pestszene und darüber die schwebende Mutter Gottes mit Jesuskind. Links ist der Heilige Sebastian abgebildet und rechst der heilige Rochus. Da sich die Leinwand mittlerweile gewellt hat, weil der Stützrahmen die Spannung nicht mehr halten konnte, war eine Restaurierung notwendig geworden. Zudem überdeckten mehrere Flicken auf der Rückseite kleinere Risse und an einigen Stellen war die Malschicht so dünn gewesen, dass die helle Grundierung durchschien. Alle diese Mängel wurden behoben und weiterhin wurden Fehlstellen mit Kreide-Wachskitt ausgebessert und die Farben retuschiert. Die Kosten belaufen sich auf 2.400 Euro. |
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Bei der aus Holz geschnitzten Madonna aus dem 18. Jahrhundert mußte bei der Restaurierung die Ölfarbfassung gereinigt und ergänzt werden. Die Krone wurde von ihrem alten Bronzeüberzug befreit und die Wachsflecken wurden vorsichtig entfernt. Ein Riß an der Schulter wurde gekittet.
Der Marienmantel, der noch relativ gut erhalten war, wurde mit echtem 22 3/4 karätigem Blatt- und Pudergold ausgebessert. Diese Arbeiten, die viel Können und Fingerspitzengefühl verlangten, wurden von einem Würzburger Restaurator, der sich auf Skulpturen und Altararchitekturen spezialisiert hat, ausgeführt.
Die Kosten von etwa 1.500 EUR für diese Madonna-Restaurierung wurden vom Flörsheimer Moo-Adel, der das Geld durch seinen Stand beim Weihnachtsmarkt 1997 einnahm, übernommen. |
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Restaurierung des Holzvortragkreuzes Vor der Restauration des knapp 2 Meter großen Holzvortragskreuzes war die Schwarzfassung des Kreuzes, das Ende des 19. Jahrhunderts gebaut wurde, stark beschädigt und dem Corpus fehlten drei Kreuznägel. Die Nägel wurden ersetzt und das abgebrochene INRI-Schild wurde ergänzt. Nach einer kompletten Reinigung, die mit Spezialmitteln erfolgt ist, läßt sich das Kreuz heute wieder ansehnlich anschauen. Die Restaurierungskosten von etwa 450 EUR wurden durch die Einnahmen des Küsterstandes bei Sommerfesten finanziert. |
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zur Seite 2 - Kirchenschatz |
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